Tempo 30

Tempo 30 Zonen sollen ausgeweitet werden

Tempo 30 für eine bessere Umwelt

Die bereits weit verbreiteten „Tempo 30 Zonen“ vor Schulen und Kindertagesstätten sollen durch Senkung der gesetzlichen Hürden weiter ausgedehnt werden können. Diese Ankündigung des Bundesverkehrsministeriums wird nun vom hessischen Verkehrsministerium forciert. Die Kommunen werden ermutigt, die Städte Verkehrsfreundlicher zu gestalten.

Tempo 30 statt 50

Tempo 30 Straßenmerkierung
Tempo 50 im innerstädtischen Verhkehr, gerade dort, wo Fußgänger und Fahrradfahrer sich den Verkehrsbereich mit Autos und LKWs teilen, sind zu schnell. Die Überlebenschancen bei einem Unfall zwischen einem Pkw und einem Fußgänger gehen bei dieser Geschwindigkeit gegen Null. Hingegen zeigen aktuelle Studien, dass bei Tempo 30, erstens weniger Unfälle passieren und zweitens die Zahl der tödlichen Unfälle und die Stärke der Verletzungsgrade deutlich geringer sind.

Die Stadt Frankfurt fährt Versuche

In Frankfurt beispielsweise gilt laut Verkehrsdezernat für fast alle Wohngebite bereits eine Tempo 30 Regelung. Nur auf sogenannten Durchgangsstraßen dürfen noch 50 km/h gefahren werden.
Auf einigen Hauptverkehrsstraßen in Frankfurt findet derzeit ein Tempo-30-Versuch, während der Nachtstunden von 22.00 bis 06.00 Uhr, statt. Initiiert wurde er nur aufgrund von Lärmschutzgründen. Dabei wird unter anderem auch untersucht, ob der Verkehr dadurch Ausweichstrecken nutzt. Ergebnisse sollen Ende 2017 vorliegen.

Die Reduzierung einer Umweltbelastung durch Lärm und Abgase, die mit einer Ausweitung der „Tempo 30 Zonen“ erzielt werden kann, kommt letztendlich allen zugute.